Hühnerbrühe, Hühnerfond, Hühnergelee |
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Hühnerfond oder Hühnerbrühe ist eine vielseitige Wunderwaffe in der Küche. Eine selbst gekochte Brühe ist kein Vergleich zu einem aufgelösten Brühwürfel, der wesentlich künstlicher schmeckt. Hühnerbrühe ist eine ideale Grundlage für alle Suppen, helle Saucen oder Risotto. Dabei ist sie leicht herzustellen und verfeinert jede Bratensauce -- auch die von Schweine- und Rindfleisch. Nur für dunklen Fond (Sauce Espagnole) ist Huhn nicht geeignet. Ob Peking, Rom, Paris oder New York -- überall wird sie gerne in der Küche verwendet und im Prinzip gleich hergestellt. Außerdem lässt sie sich sehr gut einfrieren. Ein Suppenhuhn reicht für ca. drei Liter Brühe. Man kann auch ein Brathuhn für Suppe verwenden, umgekehrt aber nicht: Das Fleisch des Suppenhuhns eignet sich nicht zum Essen, da das Tier wesentlich älter geworden ist als ein Brathuhn. Der Koch zerteilt das Huhn und setzt es kalt auf. So laugt der Fleischsaft besser aus. Als Grünzeug fügt er Karotte, Sellerie, Petersilie, Lauch oder Petersiliewurzel hinzu -- keinen falls jedoch Salz. Die Brühe soll mindestens drei Stunden kochen. Dann wird sie abgesiebt.
Fleischgelee Fond lässt sich portionsweise sehr gut einfrieren. Will man Platz im Gefrierfach sparen, so reduziert man die Brühe stark: Man kocht sie so lange ein, bis sie geliert. Dieses Gelee lässt sich in eine Eiswürfel- oder Pralinenform (aus Metall) gießen. Die friert man ein und holt immer, wenn man etwas Fond benötigt, ein oder zwei Würfel aus dem Eisfach. Aus drei Litern Brühe hat man vielleicht zwölf Würfel gewonnen. Erfordert ein Risotto einen halben Liter Brühe, wirft man zwei Würfel in den Reis. Erst dann wird gesalzen.
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Letzte Änderung: 31. Januar 2006 |